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TESTIMONIALS

JULIA - Paragliding Ausbilderin

"Ich kann mich nur von ganzem Herzen bedanken. Tobias hat eine so wunderbare Art einen total sicheren Raum zu schaffen und es einem möglich zu machen sich voll und ganz zu öffnen und fallen zu lassen. Er hat mir durch seine einfühlsame, ruhige und auch motivierende Art geholfen, ganz neue Türen zu mir selbst zu öffnen und wirklich mit meinem Unterbewussten zu kommunizieren. Ich habe mich in jeder Session mit ihm unglaublich wohl gefühlt und Tobias hat mir durch sein fundiertes Wissen, sein Verständnis und seine Struktur zu echten AHA Momenten und Durchbrüchen verholfen. Ich freue mich jedes Mal wieder wenn ich mit ihm zusammenarbeiten darf. Danke Tobias!! Du hast mir wirklich geholfen einen großen Schritt weiter zu gehen und in meine Stärke zu kommen."

ALEXANDER - Publizist

"Schon beim ersten Gespräch mit Tobias hatte ich das Gefühl, wirklich da sein zu dürfen – ohne Maske, ohne Druck. Zum ersten Mal wurde ich nicht analysiert, sondern gesehen. Es ging nicht nur um Ziele oder Lösungen – es ging um mich. Seine ruhige, philosophische Art hat mir geholfen, Dinge in mir zu erkennen, die ich vorher gar nicht greifen konnte. Ich hab endlich verstanden, wer ich wirklich bin – nicht wer ich dachte, sein zu müssen. Tobias hat mich an einem bedeutenden Wendepunkt im Leben begleitet, wie ein richtiger Freund."

 

SANDRA - Zahnarztassistentin

"Lieber Tobias, ich bin Dir total dankbar dafür, dass ich Dich kennenlernen durfte. Mit Deiner menschlichen und einfühlsamen Art habe ich immer das Gefühl mit all meinen Fragen und Themen voll da sein zu können. Und mit Deinem unglaublichen Wissen und Verständnis für die menschliche Seele hilfst Du mir jedes Mal ein Stückchen weiter ganz zu werden. Du siehst die Dinge an mir, die ich nie sein durfte und ich fühle mich ermutigt und wertgeschätzt an mich und meine Stärken zu glauben. Und umgekehrt mit meinen Schwächen liebevoll umzugehen. Das hilft mir enorm. In der Ruhe und der Kraft in Deiner Stimme, hört man, dass Du aus echter Erfahrung sprichst. Das gibt mir jedes Mal Halt. Jedes Treffen mit Dir ist etwas ganz besonderes. Danke und alles Gute für Deinen Weg!"

 

BREATHWORK INFORMATIONEN

Transformational Breathwork ist eine wirkungsvolle Form der Atemarbeit um unverarbeitete Emotionen zu verarbeiten und damit effektiv Stress abzubauen, unser seelisches Gleichgewicht wieder herzustellen und unsere Energein zu erneuern. Im Verlauf unseres Lebens sammeln wir permanent Stress an und Anspannungen durch unverarbeitete Emotionen. Teilweise aus der Gegenwart unseres beruflichen und privaten Lebensalltags, teilweise von Ereignissen, die schon weit zurück liegen, aber noch immer in unserem Körpergewebe und Unterbewusstsein präsent und gespeichert sind. Wir erfahren diese dann in Form nicht abzustellender Gedanken, innerer Unruhe, nicht selten in Form eines inneren Kritikers, aber auch psychosomatischen Symptomen. Breathwork, zu Deutsch Atemarbeit, ist eine natürliche und effektive Form damit fertig zu werden, eine Art innerer Hygiene, um alte Emotionen zu verarbeiten und emotionale Blockaden zu lösen. Es ist als ob wir an unserem Computer den Arbeitsspeicher leeren, danach funktionieren wir wieder "ruckelfrei". Die Wirkung stellt sich unmittelbar ein: wir fühlen uns innerlich wieder klar, präsent, energetisiert, ausgegelichen und nicht selten erfahren wir auch durch Transformatiive Atemarbeit tiefe Einsichten, Erkenntnisse, Inspiration und Durchbrüche in für uns bedeutsamen Lebensbereichen. 

Breathwork Journeys via zoom

Danke für Dein Interesse, Dich auf eine geführte Atemreise mit mir zu begeben. Vielleicht ist das für Dich etwas völlig Neues, vielleicht hast Du schon einige Vorarbeit mit Atemarbeit gemacht. Hier ist alles, was Du im Vorfeld wissen musst, bevor Du mit mir Breathwork machst: 

  • Für das gesamte Event solltest Du gut 2 Stunden Zeit einplanen. Die Atemreise selbst dauert etwa 90 min. Den Rest der Zeit nutzen wir für das Einführung und die abschließende Integration. Du kannst Dir die Atemreise wie eine geführte Meditation vorstellen, die von Musik unterlegt ist. Alle Teilnehmer liegen dabei bequem auf ihrem Rücken und hören meine Anleitung und die Musik über Kopfhörer. So weißt Du in jedem Moment genau, wo Du bist und bist immer begleitet. Ich leite Dich dann durch wechselnde Sequenzen von zuerst Entspannung und tiefer Atmung, die Dir erlaubt in einem sicheren Rahmen Stress abzubauen und Emotionen ganz natürlich zu verarbeiten. Um richtig vorbereitet zu sein, brauchst Du:

einen Raum, wo Du sicher für etwa 2 Stunden ungestört bist

eine Matte oder einen Teppich auf dem Du bequem liegen kannst

eine stabile Internetverbindung und Kofphörer idealerweise kablellos

einen leeren Magen und lockere Kleidung

  • Breathwork ist eine natürliche und sicher Praxis, geeignet für jedes Alter und setzt keinerlei Vorkenntnisse voraus. Die Art, wie ich Breathwork anbiete und anleite ist eine Art der Körpervollatmung, die eher auf gleichmäßiger Konsistenz als hohem Tempo beruht, und damit auf sanfte Art die gleiche Intensität erreicht. Es geht mehr um die Qualität der Atmung und damit der Beziehung zu sich selbst, als darum Grenzen zu überschreiten. Eine detailierte Anleitung zur Atmentechnik, wie Du Dich einrichtest und einige doch wichtige Hinweise zu gesundheitlichen Besonderheiten, teile ich im Vorfeld jeder Session per eMail mit. Es genügt völlig, dass Du mitmachst, genau so, wie Du bist.

Mehr Informationen zu den nächsten Breathwork Events findest Du hier.

Bei Breathwork geht es um das Verarbeiten und Lösen von Emotionen und Stress. Es geht darum mit Hilfe Deiner Atmung die Qualität Deiner Beziehung zu Dir selbst zu verbessern: wie eine liebevolle Massage von Innen.

TESTIMONIALS

JEFF - Unternehmer

„Ich hatte das Vergnügen, mehrere Atemübungssitzungen mit Tobias zu machen, und jede davon war einzigartig kraftvoll. Tobias hat ein tiefes Verständnis dafür, wie man jede Sitzung an Ihre persönlichen Ziele anpassen kann, sei es Stressabbau, Klarheit gewinnen oder, in meinem Fall, die Leistung in meinem Unternehmen verbessern. Als Selbstständiger und Unternehmer fand ich seine Sitzungen äußerst hilfreich. Eine davon konzentrierte sich speziell auf den Verkauf, und die gewonnenen Erkenntnisse führten zu einer spürbaren Veränderung in der Art und Weise, wie ich in meiner Arbeit auftrat. Tobias schafft einen sicheren, geerdeten Raum. Seine ruhige Präsenz, seine intuitive Führung und seine Fähigkeit, sich auf das einzustellen, was Sie wirklich brauchen, machen die Atemarbeit nicht nur effektiv, sondern auch transformativ. Ich würde die Zusammenarbeit mit ihm wärmstens empfehlen, insbesondere wenn Sie nach etwas suchen, das sowohl Ihr persönliches Wachstum als auch Ihre berufliche Entwicklung unterstützt."

JAVI - actor and theater teacher

„Ich habe Tobi zum ersten Mal vor 15 Jahren in Buenos Aires getroffen, als er durch Südamerika reiste und ich sein Schauspiellehrer war. Das Schicksal hat eine komische Art, sich zu wenden – dieses Mal wurde er zum 'Lehrer', den ich brauchte. Ich durchlebte eine persönliche Krise und sein Coaching half mir, wieder Klarheit und Kraft zu finden. Was mich erstaunte, war seine unbeschwerte Art, mich so scheinbar beifällig zu tiefen Einsichten und neuen Perspektiven zu führen, dass mir erst Wochen später klar wurde, was eigentlich los war, und ich mich endlich aus meiner Krise befreien konnte Durch seine Mischung aus Weisheit und Humor fühlten sich selbst die schwierigsten Gespräche spielerisch und mühelos an. Ich werde mich immer an seinen Sinn für Humor und sein wissendes Lächeln erinnern. Ganz sicher ist seine Art unorthodox, aber er ist definitiv einer dieser seltenen Menschen, die wirklich für einen da sind, wenn man sie braucht."

 

ANNE - Pädogogin

„Ich kann das Coaching bei Tobias aus tiefstem Herzen empfehlen. Wer jemanden sucht, der wirklich zuhört, intuitiv erfasst, worum es im Kern geht, und dabei mit viel Empathie und Kreativität arbeitet, ist hier genau richtig. Besonders bereichernd war für mich eine Übung, in der wir Gespräch und Körperwahrnehmung miteinander verbunden haben – ich habe das erste Mal gespürt wie eng unser seelisches Erleben auch mit dem Körper verbunden ist und das hat mir eine völlig neue Tiefe eröffnet. Tobias arbeitet nicht nach Schema F, sondern schöpft aus einem breiten methodischen Repertoire, passt sich individuell an und bleibt dabei immer authentisch und präsent. Ich habe mich gesehen, verstanden und begleitet gefühlt – und vor allem: Ich bin spürbar weitergekommen.“

 

VITA

MEINE ODYSSEE

Geboren wurde ich 1982 in Westdeutschland. Meine früheste Kindheit habe ich mit meiner Familie in den Vereinigten Staaten knapp außerhalb von New York City verbracht. Ich spüre noch immer Freudentränen aufsteigen, jedes Mal wenn ich in einem Flugzeug sitze, das gerade zum Start ansetzt. Kurz vor meiner Einschulung sind wir nach Deutschland zurück gezogen. Ich glaube, für meine Eltern muss es das erste Mal gewesen sein, die Erfahrung gemacht zu haben nicht sie selbst gewesen sein zu müssen, nicht wie sie es sein mussten in ihrem Heimatland. Ich bin sehr dankbar für diese frühen Jahre, in denen ich wenigstens für einige Zeit eine glückliche und unbeschwerte Kindheit erleben durfte. 

Zurück in Deutschland war es, als ob ein alter Schatten meine Eltern einholen würde. Teilweise etwas persönliches, aber auch eine kollektiv-kulturelle Stimmung, die wie Blei über der Gesellschaft hing und für mich als Kind im Kontrast zu Amerika deutlich spürbar war. Freilich konnte ich es Kind noch nicht, als die bis heute ungeheilte Seele der Deutschen Nachkriegsgesellschaft benennen. Es hat mich als Kind eher verängstigt und mich in mich selbst zurückziehen lassen. Und es ist genug damit gesagt, dass vor dem Hintergrund der Eheprobleme meiner Eltern auch mein zuhause für mich kein sicherer Ort mehr war. Ich musste anfangen Rollen zu spielen, um äußeren Erwartungen gerecht zu werden oder auch einfach um mich emotional zu schützen. Es ist schmerzhaft nicht gesehen oder gar willkommen zu sein, als der Mensch, der man ist.   

Die Art, wie ich damit umgegangen bin war hauptsächlich durch gute Leistungen. Was ich glücklicherweise aufgrund dessen, dass ich aus irgendeinem Grund einigermaßen begabt zur Welt gekommen bin, auch konnte. Vieles ist mir einfach zugeflogen. Trotzdem habe ich mich sozial immer recht unsicher und fremd gefühlt. Ich kann mich an eine Zeit erinnern, in der ich als Teenager sehr in einer romantiscehn Beziehung enttäuscht wurde und in der Folge im Ganzen aufgehört hatte an die Liebe zu glauben. Man könnte wohl auch sagen an Gott oder das Gute, jedenfalls nicht mehr darauf zu vertrauen. In meinem auf mich selsbt zurück geworfen sein, war ich der perfekte verlorene Seelen Kandidat, um mich von dieser rebellischen, neo-marxistischen Anti-Heilslehre erfassen zu lassen, die heute weiterhin so ungebremst grassiert. Wie attraktiv für einen unreifen Geist, der mir erlaubt hat, meinen Schmerz auf die Welt zu projizieren, gleichzeitig Opfer und Retter zu sein, alles und jedem zwei gestreckte Mittelfinger zu zeigen und mich gleichzeitig als der bessere Mensch zu fühlen.

Nach meiner Schulzeit und dem Zivildienst bin ich dann auf gut Glück in die Welt hinaus gezogen um zu reisen. Mit wenig Geld und noch weniger Vorstellung davon, was ich mal mit meinem Leben anstellen wollen würde. Ich war davon überzeugt, dass ich eines Tages Künstler werden würde und ich glaube der Wunsch damals war aufrichtig.  Das Reisen hat mich wohl an die beste Zeit meines bisherigen Lebens erinnert, diese frühen Kindheitsjahre, die ich immer noch irgendwo im Herzen trug. Und dennoch konnte ich nie so frei reisen, wie ich es mir immer gewünscht hatte, weil ich immer auch irgendwo dieses Super-Ego in mir trug, etwas 'Vernünfitges' zu tun, wie zu studieren oder einen Beruf zu erlernen. Nachdem ich von einem erfolglosen Versuch Juwelen zu schmuggeln aus Indien zurückgekehrt bin, ist mein Vater gestorben. Und damit auch das letzte bisschen Hoffnung, dass meine Familie je wieder vereint sein würde. Ich konnte damals einfach  nicht mehr weiterreisen.

Ich habe angefangen Geschichte, Philosophie und Recht zu studieren, hauptsächlich an der Humboldt Universität in Berlin und der Sorbonne in Paris. Wahrscheinlich aber aus den falschen Gründen heraus. Von meiner Revolution wollte keiner etwas wissen und die Universität ist auch kein Ort um das eigene Herz zu heilen. Vielleicht war es eine Art innerer Führung eines Höheren Selbst, das mich damals schon dazu inspiriert hat traditionelles Karate-Do zu erlernen. Ich habe damals die Erfahrung gemacht, dass in dieser Tradition viele, wichtige vormoderne Werte und Tugenden weitervermittelt werden, die im Westen verloren gegangen sind. Und genauso auch ein tiefe, zeitlose Spiritualität. Mehr als Tritte und Stöße waren das für mich Rettungsanker, die mich vielfach vor schlimmerem bewahrt haben in einer sinnentleerten und entwerteten postmodernen Welt. Berlin ist kein guter Ort für Menschen, die in der Seele verletzt und nicht in gesunden Lebenswerten verankert sind. 

Nachdem ich mein Jurastudium weder lassen noch weitermachen konnte, bin ich nach Südamerika geflüchtet und bin dort das erste Mal mit Theater und Schauspiel in Berührung gekommen. Und ich erinnere mich noch gut an diesen Moment, als ich vor einem Straßencafé ind Buenos Aires einen Espresso getrunken habe und mir plötzlich den Eindruck kam, dass das Leben in der Welt vielmehr gespielt war, als das Leben auf der Bühne. Dabei dachte ich immer, es sollte genau andersherum sein: Theater ist gespielt, das Leben draußen sei echt?! Mir ist dann langsam das Geld ausgegangen und ich musste zurück nach Berlin, um mein Jurastudium zu Ende zu bringen. Entweder auf die eine oder die andere Art. Ich konnte einfach nicht länger so tun als ob und wollte keine Rollen mehr spielen: ich habe mein Studium ohne Abschluss beendet und statt dessen angfangen an einem independent Theater Schaupiel zu erlernen.

Wir haben viele psychophysisch sehr anspruchsvolle und intensive Übungen gemacht, die letztlich für mich die Tür zum Unterbewusstsein weit aufgerissen haben. Ich hatte zu dem Zeitpunkt damals mit meiner damaligen Freundin sie war auch Schaupielerin, an einer Performance auf Grundlage des 'Froschkönig'-Märchentextes gearbeitet. Ich werde sie wahrscheinlich immer mit der Textzeile aus einem Tom Waits Song in Erinnerung behalten: "she was sharp as a razor and soft as a prayer". Erst nachdem wir uns getrennt hatten und mein Herz gebrochen war, habe ich ein Buch über die psychoanalytische Symbolik dieses Märchens gelesen. Da wurde mir klar, dass sie weniger mein Herz gebrochen hat, als die harte Fassade aus Masken und Schutz, die ich rund um meinen nie geheilten Schmerz herum gebaut und immer vor mir her getragen hatte. War sie meine Nemisis oder meine Fortuna? Vielleicht beides, kann ich heute sagen, aber das konnte nichts von dem Schmerz damals nehmen, als ich feststellen und mir eingestehen musste, mit Ende Zwanzig nie wirklich erwachsen geworden zu sein. 

All die Masken, die falschen Personas, die Sucht- und Fluchtverhaltensweisen, um die herum ich mein Leben geführt hatte, um mich vor dem Schmerz zu schützen, nie wirklich ich selbst gewesen sein zu dürfen, hörten mit einem Schlag auf für mich zu funktionieren, obwohl ich sie auch nicht loswerden konnte, weil noch keine Alternative für erkennbar war. Eine lange Suche nach Antworten und Lösungen in einer Welt, in der scheinbar keiner erwachsen genug geworden ist, um anderen dabei zu helfen, sollte für mich beginnen. Getrieben von einem Dämon, der mir im Rücken saß und mich lange nicht loslassen sollte, bevor ich aufhörte davon zu laufen und mich dem zu stellen, was meine Seele verfinsterte. Erst Jahre später stieß ich auf ein schönes kleines Stück Weisheit, das mich lehrte, dass es das Diaboische ist, das die Dinge entzweit und das Symbolische, dass die verlorenen Bruckstücke wieder zu einem Ganzen vereint. Lange war es allein das Festhalten an den Lektionen, die ich in der Kampfkunst gelernt hatte, die mir die Kraft und das Fundament gaben, um weiterzugehen und mich tiefer mit Meditiation und dem Studium der Psychologie zu beschäftigen. 

Verzweifelt habe ich nach dieser Symbolen und Methoden persönlicher Transformation und Intergration gesucht. Eine Suche, die Menschen vor uns schon seit Jahrtausenden getrieben hat. Und echte Veränderung begann für mich dann einzusetzen, als ich erfahren durfte, dass diese Lösungen bereits gefunden wurden und echte Transformation möglich ist. Mein Hypnosetherapielehrer pflegte zu sagen: Krankheit ist temporär, Gesundheit ist zeitlos. Da ist ein Selbst, eine Ganzheit, die größer ist als unsere eigenen Egos. Etwas, das von dem Wandel der Zeit und den Spuren des Lebens doch unberührt und makellos präexistiert und andauernd im Begriff ist sich durch uns hindurch zu manifestieren. Ganzheit in unserem Wesen ist nichts, was wir konstruieren oder erschaffen müssten. Oder gar könnten. Alles was wir zu haben, ist aufzuhören und dem entgegenzustehen, was ohnehin andauernd da ist und durch uns hindurch wirkt. Manche nennen das sich hinzugeben. Endlich war da Hoffnung. Und die eigentliche Arbeit begann. Am Ende ist Trance auch nur eine Metapher, die mir erlaubt hat all die verletzenden und selbstbeschränkenden Rollen zu durchschauen und aufzulösen, die ich mein Leben lang gespielt hatte. Zu erkennen, dass ich nicht meine Rollen, sondern der Schauspieler bin, der dahinter steht. 

Es hat noch einige weitere Jahre gedauert, um verscheidene Formen der Körperarbeit, Theatertherapie, Breathwork, Meditaiotn und Hypnosetherapietechniken zu studieren und zu erproben, um letztlich das zu finden, was für mich auf meinem Weg funktioniert und geholfen hat und nach wie vor funktioniert und hilft, wenngleich ich jeden Tag weiter dazu lerne. Jede Rolle, die wir spielen hat eine physische, eine seelisch-emotionale und eine mental-gesitige Kompomente, die miteinander in Wechselwirkung stehen. Achtsamkeitspraxis erlaubt uns, uns unserer unbewussten Muster bewusst zu werden und durch Bewegung, Atmung und mit Hilfe der Vorstellungskraft unseres Geistes zu verändern. Ich habe gelernt, dass die Lösung für unsere Konflikte niemals im Außen geschieht. Es sind nicht die Anderen, nicht die Welt, nicht die Natur des Menschen, das falsch ist oder geändert werden müsste oder gar könnte. All das führt nur zu Krieg und Leid. Die Antwort und Lösung liegt in unserem eigenen Herzen. Ganzheit und Wahrhaftigkeit ist das wonach ich strebe und das Geschenk, was ich mit der Welt teilen möchte, so gut ich kann. Denn freilich bin auch ich selbst noch immer auf meinem Weg. Und wie könnte man besser einen endlosen Weg zu Ende gehen, als sich selbst in seiner andauernden Unvollkommenheit anzunehmen und mutig immer weiter nach vorn zu gehen?

Und das Schöne daran ist, wir müssen diesen Weg niemals alleine gehen. Beziehungsweise müssen dieses Leben nicht aus unserem kleinen, begrenzten Selbst heraus schaffen. Dieses größere Selbst, die große, allgegenwärtige Ganzheit, die uns nie verlässt ist immer für uns zugänglich und mehr als willens uns auf unserem Weg zu unterstützen. Und ich rede hier nicht von Künstlicher Intelligenz, sondern von Echter Inteliigenz, die das ganze Lebensgeflecht erfüllt und durchdringt. Die Wahrheit macht uns ganz. Liebe lässt uns die Wahrheit ertragen. Das Leben ist gut und ich freue mich darüber alles mit Dir zu teilen, was mir selbst geschenkt wurde. Du kannst mich Coach nennen, aber im meinem Herzen bin ich einfach nur ein Mitreisender. Weil Reisen, das im Leben ist, was ich am meisten liebe. Gleich neben daheim zu sein.

FREIHEIT & VERANTWORTUNG

BALANCE

MITGEFÜHL & GERECHTIGKEIT

UNTRANCE YOURSELF

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